In dieser Note widmen wir uns der Analyse der Wirtschaftlichkeit von PVT Anlagen in Kombination mit Solarthermie. Wir beziehen uns auf Ergebnisse aus unsere eigene erste Berechnungen, welche den Vergleich von PVT-Systeme mit und ohne Kombination mit Solarthermieanlagen beinhalten und gehen sowohl auf die Effizienz als auch auf vereinfachte Wirtschaftlichkeitsberechnungen ein.
Vergleich WP + PVT + Solarthermie
Wir vergleichen hier die Kosten und wirtschaftliche Vorteile aus der Modelle in der Notes “Offene-PVT als Wärmequelle” und “Offene-PVT und Solarthermie“. In der benannten Notes haben wir gezeigt, dass die Nutzung von PVT Systeme – bei gleiche Wärmepumpenverhalten– aufgrund der niedrigere Quelltemperaturen zu keine Verbesserung der Systemeffizienz führt (siehe “Offene-PVT als Wärmequelle“). Der Erstatz von ein Drittel der PVT Fläche durch eine Solarthermieanlage hingegen (Variante WISC+FP in der Abbildung 1) führt zu leicht bessere jährliche Systemeffizienzen aufgrund der höhere Solarwärmeertrag (siehe “Offene-PVT und Solarthermie“, Abbildung 1 (d)). Allerdings fürht die Verringerung der PVT Fläche auch zu einer geringeren PV Ertrag, wodurch der direkten Strombezug aus dem Netz steigt (Abbildung 1 (c)).
Abbildung 1. Haupergebnisse aus der jährliche Simulation der Anlage ohne PVT (HP_noPVT), mit 95 m2 PVT Fläche (WISC), sowie mit PVT und Solarthermie (WISC +FP)
Da jedoch die durch den Eigenverbrauch von PV-Strom erzielte Kostenreduzierung erheblich zur Wirtschaftlichkeit der Anlage beiträgt, stellt sich die Frage, ob die verbesserte Jahresleistungszahl der solarthermischen Variante tatsächlich wirtschaftlicher ist als die anderen Fälle. Die Ergebnisse davon werden hier in Kürze vorgestellt.________________________________________________
PVT‑Wirtschaftlichkeit und Flächenkonkurrenz
- Die Ergebnisse sind ohne Förderung dargestellt.
- Die Kosten stammen aus dem Technikkatalog KWP.

- Der Eigenverbrauch des PV‑Stroms ist der entscheidende Wirtschaftlichkeitsfaktor.
- Die Solarthermiefläche reduziert die verfügbare PV‑Fläche, bringt jedoch keine wesentliche Verbesserung im Winter.